Lisabon, rue Fabrica de Material de Guerra

Bevor wir nach Lissabon rein fahren wird noch an einem Intermarche V/E.

Der Parkplatz ist in Lissabon am Hafen. Das Gebäude ist eine alte Waffenfabrik. Jetzt ist es ein Künstlertreff.

Abends gibts Konzerte, für Camper umsonst.

Der Hafen ist nicht weit.

Kunst 😉

Nacktbilder im roten Zimmer 😉

Sehr interessante Tastaturbelegung.

Rhona geht heute zum Flughafen.

Für mich geht es weiter in den Süden 😉

Leon, Wohnmobilstellplatz

Bevor ich nach Leon komme, sehe ich schon Rauch aufsteigen.

Den Stellplatz finde ich schnell. Erstaunlich wie viele Städte einen Stellplatz für umsonst anbieten.

Direkt am Kreisverkehr sehe ich noch eine altes Propellerflugzeug.

Keine 200m weiter eine wunderschöne Herberge

Gaudi und Guzman Häuser

Ich wollte mir die Kathedrale anschauen gehen für 2?€, aber es ist gerade Messe. Also gibts die schwäbische spar Version, ich gehe in die Messe und habe dafür die Kathedrale umsonst 😉

Danach hab ich Hunger und gehe in eine kleine winzige Gasse voller Tapas Bars.

Es gibt Kartoffeln mit Blutwurst und Kutteln.

Der Heimweg nachts beleuchtet

Ich gehe früh Schlafen. Es ist trotz der Stadt nähe sehr ruhig.Am nächsten morgen gehe ich zum Gegenüber liegenden Mercadona und kaufe eine Kleinigkeit ein.

Ich frage meine Nachbarn wo es Dichtungen zu kaufen gibt:

Hola, ¿sabes dónde puedes comprar precintos para una máquina de café?

Na klar Ferriteria/Eisenwahrengeschäft, da hätte ich auch selber drauf kommen können 😉 Ich nehme die Kaffeemaschine mit, damit die Dichtung auch wirklich passt. Dafür reinige ich die Maschine gründlichst.Die Dichtung kostet einen €, da nehme ich gleich eine zweite zur Reserve mit. Danach gönne ich mir noch ein Süssesstück zum Kaffee 😉

Abends gehe ich noch in ein kleines Tapas Restaurant. Ich trinke eine Kas Lemon, cafe con leche und vier Tapas. Ich bezahle Ungläubige 4€20Cent.

Ich wache am nächsten Morgen sehr zeitig vor dem Wecker auf. Kaffee, V/E und los.

Herdplatte will nicht zünden, mich beschleicht ein sehr beunruhigendes Gefühl. Ich stürme bewaffnet mit dem Gaslevelmessgerät zum Gaskasten. Scheisse alle Messungen an beiden Flaschen rot. Gas ist in beiden Flaschen aus.

Bin jetzt auch genau 6 Wochen unterwegs. Mit einer leeren Flasche hatte ich gerechnet, aber gleich zwei Flaschen leer.

Ich mache mich schlau, wie die Spanier das mit Gas machen und wo der Unterschied ist.

https://saschawill2.home.blog/2020/09/16/gasflasche-in-spanien/

Man braucht Gasflasche, Regulator und Adapter #4.

Ich mach erstmal Entsorgung und Versorgung, dann fahre ich zur Tankstelle.

Aquilar de Campoo, Stellplatz

Nach drei Tagen Nebel, Nieselregen und Kälte sollte ich mich bewegen. E/V steht an, ich bin auf der zweiten Toilette und frisch Wasser ist halb leer. Der Kühlschrank ist ganz leer, also Supermarkt. Ausserdem sollte ich dringend wieder Haare waschen und neues Tshirt würde auch nicht schaden.

Ich entscheide mich für Aquilar de Campoo, da gibt es einen Stellplatz und auf dem Weg kaufe ich noch im Mercadona ein. An Mercadona hab ich mich schon gewöhnt, ist gross oder nicht zu gross und hat viele Spanische Spezialitäten.

Ich erreiche den Stellplatz und beginne sofort mit der Haarwäsche. Es scheint fie Sonne, trotzdem Heize ich Wasser auf 40°C auf, da macht das Duschen gleich mehr Spass. Es fühlt sich ungläubig gut an die Haare zu waschen und ein neues Tshirt anzuziehen.

Ich verräume den Einkauf, leere die beiden Toiletten und mache einen spaziergang durch die Stadt.

Ich sehe eine alte Kirche mit einem Sonnenloch. Vermutlich scheint die Sonne an einem bestimmten Tag genau auf einen Punkt.

Das alte Stadttor

Eine Kirche mit Messe am Montag Abend

Die Stadt hat sogar eine Burg

Die Häuser sind in die Strasse verlängert worden. So entstehen überdachte Gehwege. Das hab ich schon sehr lange nicht mehr gesehen.

Ich werde noch von vier Spaniern zum Cafe con leche eingeladen, aber ich bin recht müde und mein Spanish ist übelst schlecht. Schade, hätte mich gerne mehr unterhalten.

Die Nacht war gut, auch wenn mir die Transporter mit ihrer Türauf, Türzu auf dem Sack gehen und jedes mal, wenn die Tür auf geht, geht auch noch das StandLicht an.

Heute geh ich mir die Burg anschauen.

Das Staubecken mit Wehr.

Tolle Aussicht von der Burg. Da fühlt man sich gleich viel höher, als man eigentlich ist.

Darunter ist die Kapelle.

Früher gab es auch Scheiss Wohnungen

Aber es ist eindrucksvoll die alten Wohnungen zu sehen.

Ich genehmige mir noch ein Kas lemon in einer netten Bar.

Toll, wie die Spanier ihre im Ausland gefallenen Helden gedenken!

In der Bar. Der Trink war mit 2.10€ sau teuer, dafür gab es aber Snacks und zwei Pinchos gratis 😉

Die Nacht war gut, aber um 9 Uhr muss in Spanien Schulanfang sein. Es wimmelte nur noch von Autos. Da soll noch einer sagen, die Armen Spanier 😉

Nach dem der Ansturm weg war, leere ich grau und schwarz Wasser und nehme frisch Wasser auf.

Die letzten zwei Tage, habe ich den Geruch von Keksen in der Nase. Hier im Städtle gibts ein grosses Werk von Gullón, da kann ich nicht wieder stehen.

17€ – naja, das Reicht für den Rest des Jahres 😉

Auf der andern Strassenseite ist mir wieder der Baustil, mit der Überbauung, aufgefallen

Ab gehts in die Berge Richtung Leon.

Burgos, Wohnmobilstellplatz

Die Fahrt ist kurz und ich erreiche Burgos recht schnell über die Schnellstrasse. Burgos selber ist etwas trickreich zu fahren oder vielleicht stelle ich mich nur doof an. Den Wohnmobilstellplatz finde ich recht schnell, ist auch nicht gerade überfüllt.

Kurz nach mir kommt noch ein WoMo mit Stuttgarter KZ an. Die ersten Deutschen nach Wochen. Wir schwätze a bisle und ich bekomme die Info, dass heute die Kathedrale kosten frei ist. Sind nur 4€, aber wir sind ja Schwaben.Einkaufen ist erst mals verschoben und es geht frisch in die Innenstadt, die ich auch in 30min zu Fuss erreiche. Da die Kathedrahle erst um 17Uhr öffnet, habe ich Zeit mich aussen um zu sehen.

Es ist gewaltig und um 17Uhr mache ich mich auch auf zum Eingang. Die Infos stimmen und heute ist freier Eintritt. Die Kathedrale ist gewaltig, ich glaube da könnte ich ein Jahr zubringen und immer noch nicht alles kennen.

El Cid, ist ein national Heiliger, der Spanien von den Mauren befreit hat.

Es gibt sehr viele Pilgerwege nach CdS.

Die Kathedrale vom Innenhof.

Was mir etwas fehlt ist die Ruhe und Besinnung. Alles ist voll gestopft, es gibt keine Bänke oder Kerzen, wo man sich einfach nieder lassen kann. Nach zweieinhalb Stunden bin ich froh wieder draussen zu sein.Gleich um die Ecke finde ich eine kleine Tapasbar.

Das Restaurant kann ich nur empfehlen: ein Tresen, zwei Kellner, eine Küche. Es gibt nur Tapas, die aber frisch und warm aus der Küche.Zurück zu Rosali, die Füsse schmerzen und ich verkrieche mich ins Bett nach einer Tasse Tee.

Tag 2 war sehr produktive. Ein schöner 1117 hat sich dazu gesellt.

Einkaufen war schon länger auf dem Program und gegenüber ist ein „Alcampo“. Der Supermarkt ist mir viel zu gross, es hat sehr viel, aber nicht das Richtige oder die Vielfalt erschlägt mich. Trotzdem bleibe ich fast zwei Stunden im dem Laden, naja ein paar Anregungen hab ich mir ja geholt.

Evtl. für die Spüle? Bis jetzt tuts ein leerer Salatbecher aus Plastik.

Zum waschen von Rosali vielleicht?

Oder so etwas, mit Wasserschlauch anschluss

Ordnung in der hinteren Tür?

Es gibt 1000 Sachen, aber brauche ich es überhaupt? Manchmal ist weniger mehr 😉

Okay, für 9€ hab ich mir noch einen Trainingsanzug für kalte Abende, Morgende gekauft.

Die zweite Nacht war auch okay, Städte haben zu viele Menschen, deshalb flüchte ich nach dem ersten Kaffee.