Gschwend, Badsee

Ich wache wie immer früh auf. Es ist kalt, neblig und es Regnet. Drei gute Gründe im warmen, wolligen Bett zubleiben. Der Weg führt mich trotzdem zur Toilette und ich mach gleich die Heizung an.

Die Heizung ist herrlich. Ich forsche im iNet nach Leitungen für die zweite Batterie.

Also 14mm^2 oder 22mm Querschnitt, was um die 10€ kosten sollte bei 1m Länge.

Derweil ist die Temperatur in Rosali deutlich gestiegen.

Und ich verlasse doch das Bett. Kaffee und los geht es.

Unterwegs feiert Rosali ihren 159.000km.

Sobald wir die Ostalb erreicht haben mache ich eine Pause in Kirchheim am Ries. Mir ist eine neue Raststätte auf gefallen und bin gleich raus gefahren.

Der Ausblick ist bei schönen Wetter sicherlich noch schöner.

Kurz vor Gschwend sehe ich was Schwarzweißes auf der Strasse liegen 😦

Ich habe 50m weiter Rosali mit Warnblinker abgestellt, aber während ich zurück lief sind mindestens 5 Autos daran vorbei gefahren. Schade, dass keiner mehr anhält und die Tiere von der Strasse holt. Dafür am Montag wieder auf Vegan machen mit Tierschutz, aber selber die Augen schliessen. Traurig in der scheinheiligen Welt zu leben 😦

Dafür gibts für mich selbst gemachten Kuchen danach geht zum Allerheiligen auf dem Friedhof.

Abends gibts selbst gemachte Spätzle 😉

Nebenbei kämpfe ich mit der Kaffeemaschine meiner Eltern, reinigen und entkalken ist angesagt und die Maschiene hängt irgend wo zwischen beiden Programmen.

Nach 20h geht’s für mich zu Rosali. Badsee ist dunkel und Mäuse still 😉

Morgen ist:

  • Gasflaschentausch zweite zur Reserve
  • Kabel für zweite Batterie

Geplant. Mal schaun was ich in Gschwend erledigen kann. Oder ob ich extra nach Gmünd, Hall oder gar Aalen fahren muss.

Die Nacht war so was von Ruhig und Dunkel – ich liebe den Platz 😉

Ich gehe 4 Brezeln holen zum Frühstück. Danach frag ich beim Autohaus Ockert nach, ob der mir zwei Kabel für die Batterien hätte, aber er verneint und verweist mich auf Gmünd.

Bei Autoteile Schulte rufe ich an, ja sie haben Kabel am Meter. Ich freue mich und ich fahre mit Rosali frohen Mutes auf Schwäbisch Gmünd. Der Verkäufer wirkt auf mich wie ein Kaugummi unter dem Schuh. Ich erkläre ihm fünf mal, dass ich 2 Batterien zusammen schalten möchte. Mehr schlecht als recht holt er die benötigten Teile aus dem Lager. Zusammen setzten müsse ich es selber, er hat kein Werkzeug. Wow dafür 28.35€ zu verlangen ist schon eine Frechheit.

Ich stehe etwas blöde mit vielen Einzelteile und fast 30€ ärmer draussen vor der Tür. Soll ich mit einem Hammer die Kabel verpressen? 25mm^2 Kabel sind nicht einfach mit meinem Werkzeug zu bearbeiten. Verflucht!

Ich stehe gerade vor der Firma Elektromotoren Esswein. Tür ist offen, ich gehe rein, mehr als raus schmeißen können sie nicht. Chefin, ruft den jung Chef, der mich rein bittet und mir Werkzeug reicht. Selber machen! – Ich gebe mir Mühe, aber der Senior Chef merkt, dass ich mir schwer tue und kommt zur Rettung. Nach 10min sind die Kabel fertig und sehen aus wie vom Profi gemacht 😉

Ich frage was ich ihm geben darf, Senior verweist mich auf Kaffeekasse bei Frau Chefin. Ich zucke sofort einen 10er und reiche ihm der Chefin – sie zögert, 5€ würden auch reichen – ich bestehe auf die 10€, denn sonst hätte ich wohl 28€ aus dem Fenster geworfen, jetzt hab ich für 38€ ein super Kabel, wo ran ich zu einem Viertel auch beteiligt bin 😉

Ich fahre über Pfüllendorf heim. Baustelle ich wende, schon Polizei hinter mir. Alk Kontrolle um 15Uhr? Naja, 0.0 war mir schon klar 😉

In Gschwend tausche ich bei Oskar Schneider die Gasflasche. 22€ – wow, wucher, hilfe!

Nächstes mal fahr ich wieder nach Gaildorf, da kostet die Flasche 18?€

Erste Äpfel vom eigenen Baum

Ich hole noch Reisig aus Hongkling und sauge den BMW sofort aus.

Jetzt mache ich mich an den Einbau der Batterien.

Immer das falsche Werkzeug, aber nach viel Schweiß ist es vollbracht.

Rosali hat 160Ah 😉

Morgen noch Batterieklemmen nach ziehen und sperrmaterial einlegen, dass nichts rutscht.

Es ist auch schon Abend geworden.

Die Pumpe tropft auf der Druckseite. Entweder hab ich zu viel Druck eingestellt oder das Plastik Gewinde schließt nicht richtig ab.

Ich besorge für 2.95€ noch ein Teflon? Dichtband vom Schneider Oskar.

Bei meinen Eltern ist eine Elster Zuhause.

Keine Ahnung wer jetzt wehn beobachtet;-)

Rosali hat auch noch Besuch bekommen. Ein Paar aus HN stellt sich neben mir und wir schwätze a blissle.

Das Wetter ist nachts richtig kalt. Ich hatte über Nacht Heizung an und natürlich ist gegen 3Uhr die Gasflasche leer gewesen. 😉

Nichts schöneres als bei Frost mit nacktem Oberkörper Gasflasche und Toilettenkassete zuwechseln.

Ich besorge mir noch ein Abdichtungsband für 2.80€. Die Druckseite der Pumpe ist immer noch nicht ganz dicht.

Die Heizung leistet sehr gute Dienste. Statt Minus Grade draußen, habe ich innen 11°C und im Zwischenboden, da wo mein zweiter Temperaturfühler sitzt, 8°C.

Der Herbst ist wunderschön, auch wenn es Nebel morgens noch recht dicht ist.

Wenn ich 2020 zurück denke, dann bin ich in 8 Monaten 11000km gefahren.

Es wird Zeit Rosali abzumelden, Winterfest zu machen und in der Halle ein zulagern.

Die morgendliche Fahrt zur Zulassungsstelle ist wunderschön.

Die Betten sind abgezogen, Kleider sind ausgeräumt, Toiletten geleert, Wasser abgelassen, Pumpe und Wasserfilter geleert, Heizung leer laufen lassen, alle Fenster und Kühlschrank auf Lufteinlass Stellung.

Ich bin Gottfroh, dass ich diesem Frühjahr gleich bei Rainer Kunz angefragt habe nach einem Stellplatz.

Ich bekomme sogar einen eigenen Schlüssel, so kann ich jeder Zeit zu Rosali gehen und nach dem Rechten schauen.

Ich öffne noch den Batterie Verbindung im Motor und beim Aufbau. Damit sollten die Batterien im Frühjahr noch voll sein. Sonst habe ich zur Reserve noch die Batterie für den Motor auf der Bühne stehen.

Neuburger an der Donau, Stellplatz

Heute morgen gings um 9 gleich los. Aber erst noch einen Stopp beim Bäcker um mir zwei Brezeln zu holen 😉

Geldautomaten und Tanken war auch noch fällig.

Die Fahrt geht bis zur Bayerischen Grenze. Hier mach ich einen Stopp. Vor 14 Mio Jahren ist hier ein Meteorit eingeschlagen.

Für mich gibt es auch zwei Eier zu den Brezeln zum Frühstück 😉

Ich spendiere Rosali noch einen halben Liter Öl und sauge aus.

Pünktlich um 14 Uhr bin ich in Geisenfeld und kaufe Rainer Lechermeier seine 3 Batterien für 260€ ab. 1 soll als Starterbatterie und 2 als Aufbaubatterie zum Einsatz kommen.

Ich fahre zu erst an einem Parkplatz und entsorge meine Toilette, aber es sieht nicht einladend aus. Ein Nachbar Camper gibt mir den Typ Neuburg an der Donau. Hier gefällt es mir schon viel besser.

Ich unterhalte mich mit einem Nachbar, der mir ein Restaurant in der Innenstadt empfehlt.

Das Restaurant ist nicht gerade top aber genießbar.

Der Kaiserschmarrn ist wirklich das Highlight 😉

Die Stadt ist recht schön auch bei Nacht.

Ich verziehe mich in Rosali, schalte die Heizung ein und mache mir einen Tee 😉

Gschwend, Badsee

Heute liegen 400km vor mir. Ich mache einen Stopp beim Bäcker, den ich schon vom letzten Mal Kenne. Die Verkäuferin begrüßt und bedient sehr freundlich. Hier macht es wirklich Spass einzukaufen 😉

1 Brot, ein Süsses Stück und ein Schäumle für 3€.

Die Strasse ist gut, aber es gibt einige LKW Fahrer die es wohl sehr eilig haben und mich trotz Überholverbot überholen. Naja, ist ja nicht mein Führerschein 😉

Deutsche Grenze kommt und ich freue mich schon auf Deutschland.

An der AB Raststätte Neuenburg Ost, fahre ich ab – Coronatest. Ich habe im Internet viel darüber gelesen, wo man sich testen lassen kann. Aber weit gefehlt, das Testen ist schon lange vorbei.

Ich rufe in Neuenburg beim Corona Zentrale an -> an Hausarzt wenden, der bestimmt ob und wann…

Ich ruf 116117 an -> Hausarzt

Ich ruf Gesundheitsamt in Aalen an -> Hausarzt

Ihr könnt mich alle mal! Mein Hausarzt ist in Basel und in der Schweiz gibt es nur 4 Risikoländer und in keinem war ich.

Ich fahre an Stuttgart vorbei und sehe doch tatsächlich einen ThermoScanner an der Autobahn 😉

Die letzten Kilometer ziehen sich wirklich sehr zäh in die Länge.

Endlich Ostalbkreis 😉

Bei meinen Eltern nehme ich Kaffee und Kuchen ein, nehme die neue Pumpe mit und verzieh mich zum Badsee. Da hab ich Ruhe und kann basteln.

Die alte Pumpe im Vergleich

Angeschlossen habe ich die Pumpe sehr schnell. Aber die Pumpe will einfach nicht abschalten.

Ich fluche, lese Anleitung, eine Stellschraube ganz rein, die Andere ganz raus und plötzlich geht es 😉

Ich baue alles schön ein und werde am Wochenende die Pumpe ausgiebig testen 😉

An der alten Pumpe war wohl der Druckgeber defekt. Ein Stück Plastik fehlt.

Für morgen mache ich um 14Uhr aus die Batterien abzuholen. Dann habe ich weniger Stress wie heute.

Ich plündere meinen Kühlschrank und esse das Baguette von heute Morgen dazu. Heizung an, Tee aufgestellt- alles gut 😉

Die Nacht war super. Ich habe geschlafen, wie einer der seine Wasserpumpe richtig eingebaut hat 😉

Ich wache um halb 8 auf und zum ersten mal seit langem lächelt mir die Sonne zu 😉

Scey-sur-Saône-et-Saint-Albin, Kanal

Heute ging es sehr früh los. Noch keine 10h und ich fahre raus. Der Boden ist zum Glück fest genug, damit die Räder genügend Gripp haben.

Es geht ca. 1h und ich erreiche eine Tankstelle. Voll bin ich noch, diesmal geht es um das Duschen. Ich habe gelesen, dass man hier für 2€ warm Duschen kann. Die letzte Dusche hatte ich in Spanien, bevor der Regen begann. Gefühlt fliegen die Mücken schon einen Bogen um mich herum oder stürzen plötzlich zu Bode 😉

Ich frage den guten Mann hinter der Theke und ja es gibt hier eine Dusche für 2€. Ich gebe ihm 2€, aber er will noch meinen Schlüsselbund als Pfand. Ich muss aber erst Handtuch und meine Kulturtasche von Rosali holen.

Die Dusche ist okay. Es gibt etwas Schimmel, aber eine warme Dusche ist schon etwas schönes 😉

Nach einer halben oder gar ganzen Stunde fühle ich mich sehr sehr sauber und ich nehme mir sogar ein neues Tshirt heraus 😉

Kurz vor meinem Tagesziel winkt mich die Rennleitung am Kreisverkehr heraus. Zollkontrolle. Was solls, ich lade den Beamten gleich ein zum Kontrollieren.

Leider bereue ich es gleich wieder. Er führt sich auf wie ein Bulle im Porzellanladen und Füsse abputzen ist man im Stall wohl auch nicht gewöhnt 😦

Wenn ich an die Türken zurück denke, da weiss ich genau, wer mir lieber ist.

Naja, halbe Stunde später bin ich auf meinem Platz, den ich von der Herfahrt schon kenne und trinke Kaffee.

Abends mache ich noch einen Spaziergang zum Kanaltunnel. Hier ist immer noch Baustelle.

Das Restaurant hat geschlossen, der Besitzer fegt, mit einem Joint im Mund, das herbstliche Laub hinweg und grüßt freundlich. Der Ort ist toll, ich genieße es hier dem Wasserrauschen zu zuhören und bald liege ich im Schlafe.

Die Nacht war sehr gut, ich wache schon um 6Uhr auf, da steckt wohl die Sommerzeit noch drin. Ich ärgere mich immer noch über den französischen Rüpel, der Rosali durch wühlt hat. Schande über ihn und seiner Brut!

Mit Kaffee mache ich mir heute den Tagesplan. Grenze Deutschland, Corona Test Neuenburg, Wasserpumpe in Gschwend abholen und einbauen. Uff, das ist happig, besonders da ich morgen die Batterien in Bayern abholen möchte.

Charbonnat, Fluss

Heute gings 300km weiter Richtung Deutschland und Heimat. Da meine Wasserpumpe aus ist, gibt es auch kein Wasser für weiches Ei zum Frühstück. Also nach dem Kaffee geht es gleich kurz nach 10 Uhr los.

Die Fahrt empfinde ich mühsam, Regen, kleine Strassen, das Wissen, dass es zurück geht.

Ich sehe sehr viele Schlösser, Burgen, Herrenhäuser oder einfach eine Markthalle für Blumen. Ich würde so gerne an allen Orten anhalten, die Gegend erkunden und einfach hallo sagen. Leider geht es nicht.

Ich mache auf einem Parkplatz halt, da gibt es Imbissbuden, die sind mir schon auf dem Hinweg aufgefallen.

Ich treffe einen Deutschen, der mit seinem Hund auch aus Portugal unterwegs ist und gerade an seinen Bremslichtern schraubt. Er empfiehlt die Pommes.

Pommes für 3.50€ sind für den Arsch. Wenn ich denke, das das 7DM sind und wie viele Kartoffeln ich mir dafür kaufen kann. Oder in Portugal kann ich im Restaurant 3 Portionen Suppe dafür essen!. Ne-einmal und nie wieder.

Gegen 16Uhr komme ich an meinen Platz an. Ich parke ein und es wird schon langsam dunkel.

Der Platz ist bei Sonnenschein wohl richtig schön. Ich trau mich nicht richtig in die nasse Wiese zu fahren, deshalb bleibe ich neben dem Weg stehen.

Ich habe mir Unterwegs noch ein Brot und ein süßes Stück gekauft und genieße beides mit Tee und Kaffee.

Die Nacht bricht ein und es wird dunkel und still. Nur das Wasserplätschern vom Fluss ist zu hören.

Die Nacht war sehr ruhig und ich wache schon um 6 Uhr mit Vogelgesang auf.

Ich habe mir tatsächlich noch in Spanien einen Sonnenbrand geholt 😉

Ein kleiner Spaziergang und Kaffee, dann geht’s los.

Abzac, See

Heute bin ich 200km gefahren. Aus Bordeaux bin ich schnell auf die Autobahn gekommen und dann über eine hohe Brücke aus der Stadt heraus.Leider scheinen einige LKW Fahrer nicht zu verstehen, was Einspuren bedeutet. Die LKWs blockieren einfach beide Spuren, weshalb es zu Staus kommt.Ich erreiche meinen Stellplatz für heute Nacht. Ich war auf der Hinfahrt schon mal hier ;-)Leider Zickt meine Wasserpumpe, ich nehme die Pumpe nochmals auseinander, die Sicherheitsnadel ist schon zur Schweissnadel geworden. Selbst mit viel Glück ist nicht mehr viel zu machen.Ich surfe etwas im Forum und sehe 3 mal 3 Monate alte ES900 Batterien im Verkauf und schlage für 260€ zu. Die kommen mir gerade sehr gelegen und die Batterien stammen von einem erfahrenen WoMo Besitzer, sollten also TipTop gewartet sein. Heute ist wieder Heizung Tag, in kürzester Zeit heizt Rosali auf 20,5°C auf und die Heizung geht von Betrieb auf Bereitschaft.

Ich schaue mir noch einen Film an, die Freunde aus Leipzig mir empfohlen haben: the Notebook-Frau hat Alzheimer und erkennt ihre Familie nicht wieder.

Der Platz ist sehr schön und ruhig. Aber bei kaputter Wasserpumpe und Regen ist kein Platz wirklich schön 😦

Bordeaux, U-Boot Bunker

Nach viel Regen und Stau – beides habe ich 2 Monate nicht vermisst – komme ich in Bordeaux an. Anf dem Parkplatz gibt es 2 Einweiser, ich dachte schon die Parkwächter schicken mich weg. Ich parke ganz weit hinten. Mit etwas extra Platz, falls man mich einparkt.

Die Ausstellung kostet 13,50€ und ist im Bunker.

https://www.bassins-lumieres.com/#infosEs gibt verschiedene Filme mit Musik untermalen.Paul KleeUnd noch eine Unterwasser Ausstellung.Für 13,50€ ist recht viel geboten. Denke alleine den U-Boot Bunker zu besichtigen ist es Wert.Die Nacht war ruhig, oder ich so müde, dass ich nichts mitbekommen habe.Am nächsten Morgen mache ich noch einen Spaziergang zum Bäcker um den Bunker herum.Dann geht es weiter Richtung Heimat.

Irun, Parkplatz

Die Fahrt war recht feucht und triste. Ich habe die ganze Zeit die Fahrerheizung angehabt, dass es schön warm bleibt.

Den ersten Platz, den ich angefahren habe, war recht übel. Autobahn und sehr eng. Hier, im Baskenland, ist alles sehr eng. Die Strassen, Fahrspuren und alles mit sehr viel Hektik.

Ich versuche noch die Spanische Gasflasche loszuwerden, da sind noch 10€ Pfand drauf, aber schon die zweite Tankstelle die Abwinkt.

Der zweite Platz ist direkt an der Spanisch-, Französischen Grenze. Hier muss man bezahlen. Zum Glück finde ich im Automaten ein 2€ Stück – Schwabenglück 😉

So kann ich von 18Uhr bis 10Uhr parken.

Heute gibt es eine warme Suppe. Mit Käse und Brot. Dazu lass ich die Heizung laufen.

Die Nacht war ganz okay. Um 2 Uhr habe ich die Heizung aus gemacht, da 18°C mir doch zu warm zum schlafen war.

Um Eigentlich wollte ich mir noch die Fasanen Insel anschauen, die wechselt jedes Jahr den Besitzer. Mal Spanien mal Frankreich. Aber im Regen hab ich keine Lust, nicht mal Lust einkaufen zu gehen.

So gibt es einen Kaffee und ich mache mich abfahrbereit.

1km weiter sei eine RepSol Tankstelle, die „Propano“ verkaufe und zurück nimmt.

Ich fahre vorbei frage wegen der Flasche, tanke für 1.04€/l voll und kaufe ein frisches Brot, das gerade angeliefert wurde. Alles scheint in Ordnung zu sein, bis ich an der Kasse stehe, statt 10€ abzuziehen für das Pand haut er etwa 10€ drauf.

Ich erkläre ihm, dass ich die Flasche nicht mehr brauche und das Geld für Pfand zurück haben möchte. – Das würde hier nicht gehen, ich sollte doch nach Leon fahren, wo ich die Flasche her hätte. – Genau so hilfreich wie die Schweizer 😦

Ich habe keine Lust für 10€ einen Aufstand zu machen, nach Leon zu fahren sowieso nicht und mir Zuhause eine weitere Flasche hinzustellen macht auch keinen Sinn.

Villadiego, WoMo Stellplatz

Von Tordesillas geht es etwa 2h Nordlich nach Villadiego. Es seht die meiste Zeit auf der Autobahn entlang. Ich sehe so viele kleine Städte an der Strasse, die ich gerne besuchen würde.

Die Landschaft verändert sich jede Stunde, die ich weiter in den Norden fahre.

Die Sonne versteckt sich, aber es Regnet auch nicht. Obwohl die Autobahn umsonst ist, ist es hier sehr leer. Ich hänge mit meinen Gedanken noch weit im warmen Süden und brumme mit 70-90km/h vor mich her.

Die letzten km sind eine Schnurgerade Landstraße.

Mein Ziel ist der WoMo Stellplatz, der auch recht gut gelegen ist.

Alte römische Brücke und Furt. Geländer sind für Weicheier. Wer von der Brücke fällt kann immer noch durch die Furt heraus 😉

Eigentlich wollte ich sofort in die Stadt, aber es ist kalt und ich Wärme mich erst einmal mit Kaffee und Pudding auf.

Heute werde ich Socken und geschlossene Schuhe hervorholen müssen.

Ich mach eine Stadtbegehung, eigentlich bin ich in 1h um die ganze Stadt gelaufen 😉

Die Gänze können sich frei bewegen, neben Rosali steht ein Schuppen offen für die Gänze, aber die Gänze suchen sich den besten Platz selbst.

Die Statue soll „El Judas“ zeigen, der vor Ostern gefangen genommen wird und anschließend verbrannt wird.

http://www.villadiego.es/content/el-judas-2019

Hier in der Stadt finde ich wieder die Überbauungen.

Ich glaube im Winter ist es schwer die Räume warm zu bekommen, wenn unten ein kalter Wind weht.

Die ganze Stadt wirkt wie ausgestorben nur die Männer sitzen in allen Kneipen. Ob das am Samstag, kalten Wind, Corona oder mir liegt? – keine Ahnung 😉

Ich gehe noch in den kleinen Dorfladen einkaufen. Der Dorfladen hat zufällig die von meinen Eltern am liebsten gegessenen Tunfisch.

Ich verziehe mich in eine kleine Kneipe und esse Kutteln mit Brot für 8€90 mit Getränke und Kaffee.

Danach verziehe ich mich auch in Rosali mit heissen Tee.

Die Nacht war sehr ruhig. Es ist Zeitumstellung auf Normal Zeit. Es ist stürmisch Draußen und Rosali zeigt 12°C an. Frühstück und Kaffee.

Dann V/E und los Richtung Frankreich mal sehen wie weit ich komme.

Tordesillas, am Station

Der Platz an dem ich stand ist eigentlich gar nicht schlecht. Ich war alleine und die Stadt sehr nahe 😉

Ich bin recht zügig aus Salamanca heraus gekommen. Sehr schöne Landschaft.

Auf dem neuen Platz, sehe ich mich erst ausgiebig um und entscheide mich für den hintersten Platz.

Ich werfe die Heizung für Warmwasser an. Heute muss ich dringend Haare waschen. Kaum bin ich fertig mit Haarewaschen und steige wieder in Rosali ein, da geht die Wasserpumpe an uns schaltet nicht mehr ab. Ich habe schnell die Pumpe abgeschaltet, damit sie nicht ewig läuft.

So wie es aussieht zieht die Pumpe Luft, die Luft kann komprimiert werden, so wird die 1.4bar (20PSI) nicht erreicht und die Pumpe läuft durch.

Eigentlich hatte ich schon Glück, dass ich die Pumpe zwei mal reparieren konnte. Jetzt ist die halt fertig. Die neue Pumpe wartet daheim schon auf dem Einbau.

Auf der einen Seite möchte man so lange wie möglich Unterwegs sein, aber jetzt unterwegs noch eine Pumpe extra kaufen, nur um eine Woche länger unterwegs zu sein, dass finde ich dann doch übertrieben. Ist ja nicht, dass ich nur 3 Wochen unterwegs bin. Wir sind schon in der 12. Woche 😉 Die Zeit vergeht wie im Fluge 😉

Wenn ich zurück denke, wie oft ich draußen neben Rosali stand und einfach lautstark losgelacht habe – ohne einen speziellen Grund – einfach nur weil ich Glücklich war.

Sind es nicht genau diese Momente im Leben, die einem niemals mehr genommen werden können?

Ich mache noch einen Spaziergang, dann geht es in Rosali.

Und es gibt noch eine Suppe mit Schinken und Russischem Salat. Dazu Käse und zum Nachtisch Milchreis 😉

Die Nacht war sehr ruhig. Ich bin am überlegen wie lange ich noch in Spanien bin und wie ich die spanische Gasflasche leer bekomme. Heizung an – Heizung rot! Himm, ich probiere Gasherd, nichts und Kühlschrank kein blaues Licht.

Über Nacht muss der Kühlschrank die Gasflasche geleert haben. Perfekt, jetzt hänge ich auf die Deutsche Gasflasche, die ich in Portugal hab füllen lassen, um. Das sollte mich schön warm nach Deutschland zurück bringen und ich kann die spanische Gasflasche wieder zurück geben.

Ich versuche noch mal die Pumpe mit Panzertape zu flicken, dass ich wenigstens Abwaschen kann, aber ich habe wenig Hoffnung.

Weiter geht’s in Richtung Norden und Spanischer Grenze.

Salamanca, Parkplatz

Von der Therme geht es nach Spanien. Eigentlich ist die Grenze keine 50m entfernt. Auf der einen Seite ist Portugal auf der anderen Spanien.

Der Boden ist gesättigt mit Regen und der Fluss ist auch gut gefüllt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten nach Salamanca zu kommen, ich entscheide mich für den Kürzesten. Meist ist der längste Weg mehr Autobahn und Schnellstraße, aber ich möchte ja die Landschaft und die Gegend sehen.

Ich werde auch nicht enttäuscht. Wir steigen auf 900m auf einem kleinen Pass. Die Strasse ist sehr gut – da hat mal wieder die EU ein paar Millionen springen lassen.

Nach dem Pass, komme ich zwei kleine Dörfer. Keine Schilder und sehr enge Dorfdurchfahrten. Meist geht es ein mal um die Dorfkirche und auf der anderen Seite wieder raus. Meist vertraue ich dem Navi, aber ab und zu schlägt das Herz ein sehr viel mehr 😉

Vor Salamanca tanke ich noch für 1.03€/l voll.

Ich habe mir eine kleinen Parkplatz neben einer Tankstelle ausgesucht. Als ich ankam bin ich erstmals vorbeigefahren, die Tankstelle wird umgebaut und der Parkplatz ist leer.

Ich mache erst mal eine Platzbegehung. Etwas aufgeweicht und eng, aber dafür alles meins 😉

Der nächste Weg ist zu Mercadona, der nur 300m weiter ist

Zurück zu Rosali, telefoniere ich kurz mit meiner Frau Mutter. Hallo sagen und diese Woche soll auch die neue Wasserpumpe per Post kommen und dass ich auch mal Heim komme 😉

In Laufentfernung gibt es noch eine kleine Tapas Bar. Für 5€ bekomme ich ein Lemonade, Tortilla, Ensalad Rusa und ein Cafe con Leche. Mittlerweile hat sich das Portugiesische eingeschlichen und ich wollte schon Leite sagen.

Zurück zu Rosali mache ich noch ein Foto über dem Parkplatz zur beleuchteten Kathedrale.

Die Nacht war gut. Ich wache schon um 6:30 auf, das Wetter ist immer noch kalt und Regnerisch. Warmes Bett bis 8Uhr, danach schönen Kaffee.

Zum Frühstück gibt es heute Aal mit Sardellen.

Dann geht’s in die Innenstadt. Eigentlich wollte ich nur ein Foto machen von der alten römischen Brücke und dann sagen, der Regen war zu stark und in Rosali abhängen.

Aber immer wieder kommt die Sonne heraus und es ist nicht kalt.

Ich schaue mir die Gegend an und finde schon zwei Museum die ich gerne besuchen würde.

Aber davor schaue ich mir noch die Stadt etwas mehr an.

Ich bin mir nicht mehr sicher, aber hier muss die Gardia Civil gesessen haben.

Kathedrale, leider nicht offen.

Ich denke jede grosser Stadt in Spanien, hat so einen Platz. Der gehört einfach dazu. Falls mal Sraatsbesuch kommt mit 3000 Mann und 1000 Pferde, dann kann man die hier locker unterbringen und verpflegen 😉

Im ersten Museum geht es um Franko und Freimaurer, aber den zusammen Hang verstehe ich nicht.

Im zweiten Museum geht es um Autos. Es gibt Autos, die habe ich zum ersten mal in meinem Leben gesehen.

Ein Russischer Transporter. Ich glaube in Estland hab ich das Model schon mal gesehen. Erstaunlich wie weit die Russen damals schon waren.

Model T von Ford, aber als Speeder. Sieht ganz sexy aus 😉

In dem Wagen Model MB320 wurde das feige Attentat auf Heyfrich in Böhmen ausgeführt.

Kleine Autos 😉

Zu was wohl der Schalter mit Schneekettensymbol ist?

Ich komme Hunde müde zu Rosalie zurück. Die Füsse Schmerzen und ich möchte nur noch ins Bett.

Die Nacht war sehr ruhig. Ich wache immer noch vor 7 Uhr auf, aber durch die Zeitzone geht hier die Sonne erst um 8’41 auf. Das heisst noch mals umdrehen und mich im kuschelig warmen Bett noch mals breit machen 😉

Die neue Wasserpumpe ist gestern bei meinen Eltern eingetroffen. Kann sie also noch einbauen vor dem Winter 😉

Nach einem ausgiebigen Frühstück packe ich meine Sachen zusammen und mach mich wieder auf dem Weg.

Termas de Monfortinho, Sackgasse

Vom See geht es nur etwas 35km zur Portugiesischen-, Spanischen Grenze. Hier liegt Termas de Monfortinho. Es muss im letzten Jahrhundert, dass Erholungsgebiet für all die Stars gewesen sein. Besonders Amalia Rodrigues, Fado Sängerin, soll sich hier aufgehalten haben.

Aus dem Park hole ich mir ein paar frische Orangen. Die Orangen vom Nachbar schmecken immer süßer 😉

Meine Wasserpumpe ist wirklich am Ende, ich repariere die Pumpe nochmals mit einer Sicherheitsnadel, aber keine Ahnung wie lange es hebt.

Deshalb bestelle ich gleich eine neue Pumpe, wenn ich heim komme, sollte die Pumpe schon da sein.

Zum Essen gibt es das „Galinha de Cabidela“. Es ist Reis mit Hünchen und BlutEssig Sauce. Die Portionen sind gewaltig, daran esse ich wohl zwei Tage.

Morgen gönn ich mir gleich drei Massagen

Ich weiss nicht mal was das Beste ist. Die Vichy mit vier Händen ist natürlich ein Hammer 😉

So lässt es sich sehr gut Aushalten, trotz Regen 😉

Idanha a Nova, Stausee

Heute geht’s weiter zum nächsten Stausee. Hier möchte ich meinen Bekannten Andre, der mir Teile der Elektronik eingebaut hat, und Tanja treffen.

Die Anfahrt ist heute länger als gewohnt, zwei Stunden am Steuer, empfinde ich schon als viel. Wenn ich an Russland zurück denke, da bin ich 6-10h gefahren – man lernt dazu 😉

Es geht einen kleinen Pass hoch

An einer Papierfabrik am See vorbei

Eine interessante Eisenbahnbrücke bekomme ich auch zu sehen.

Nach 2h erreiche ich den See, dann folgt etwa 1km Landwirtschaftlichen Strasse, zum Teil Ausgewaschen vom Regen, teilweise Sandig und einige Steinhaufen.

Wir befinden uns eigentlich unterhalb des Seespiegels.

Ich Richte mich erst mals ein und genieße Kaffee mit Kuchen.

Dann gehe ich rüber und sage Hallo. 4 süße Hunde begrüßen mich sofort und ich geselle mich zu der Runde dazu. Es sind noch zwei deutsche Nachbarn am Wein vernichten dabei.

Eigentlich wollte ich nächste Woche auf der Farm von Andre mit anpacken, aber erst mals ist die Anfahrt für mich zu schlecht. Andre meint: „keine Chance“ mit Blick auf Rosali und zweitens soll das Wetter scheisse werden.

70km/h Wind und 5cm Regen ist nicht zu unterschätzen.

Ich verbringe noch einen schönen Abend und gehe früh schlafen. In diesem Löch möchte ich den Regen nicht abbekommen 😉

Die Nacht war sehr ruhig, aber der kommende Regen lässt mich früh aufbrechen. Mit Hupen und Winken verabschiede ich mich.

Maranhao, Stausee

Der letzte Stausee blieb mir so gut in Erinnerungen, da dachte ich fahr gleich den nächsten an.

Dies mal gibt es eine Herde von Pferde, die herum streifen und gestreichelt werden wollen.

Viele Vögel gibt es hier.

Und jemand, der die Vögel jagt.

Auch eine Quelle direkt neben dem See.

Am Abend rette ich noch ein Fisch. Der stammte wohl von den Angler, die hier gefischt haben. Erst dachte ich, der Fisch ist wohl tot. Dann habe ich die Kiemenatmung gesehen – da ist doch noch leben drin, habe mir aber wenig Hoffnung gemacht. Ich hatte noch zwei Servietten in der Tasche, wohl Reserve Toilettenpapier, und hab den Fisch gepackt und in den See gelegt. Eigentlich hätte ich erwartet, dass die Luftblase beschädigt ist und das der Bauchlings nach oben schwimmt, aber der kleine Fisch ist ein harter, er ist einfach ins tiefe Wasser geschwommen und abgetaucht. Das war die Gute Tat des Tages?, Monats 😉

Die Nacht war ruhig, so ruhig, dass man die Wasserpumpe von gegenüberliegenden Ufer hören konnte.

Am nächsten Morgen sehe ich erst, wie schlecht, oder besser gesagt, wie zu weit ich hochgefahren bin.

Der Platz ist nicht schlecht, aber der letzte mit den Kühen hat mir besser gefallen.

Evora, Stellplatz

Heute geht es in die nächste Stadt Evora. Es ist eine Studentenstadt mit Festung und einem römischen Tempel aus dem 1. Jahrhundert.

Bei der Anfahrt sehe ich Rauch, sehr viel Rauch, da werden geerntete Maisfelder verbrannt.

Kaum habe ich geparkt, zieht es mich auch schon in die Stadt.

Das erste was ich finde ist ein Chinaladen, eigentlich wollte ich nur mal schaun, aber ich habe trotzdem ein paar Sachen gefunden.

Es gibt eine Kirche und eine Kapelle, die mit Knochen gebaut ist, da zu noch ein Museum für 5€.

Wenn ich schon in einer Stadt bin, dann auch Kaffee und Kuchen.

Die Strassen sind sehr, sehr eng – aber Spiegel ein klappen und weiter.

Es gibt einige Restaurants, ich suche mir ein lokales heraus. Neben mir ist ein Strassenmusiker, also muss günstig sein 😉

4 Gänge für 22€ ist okay 😉

Am nächsten Morgen, als ich Wasser aufnehme und Toiletten leere, fällt mir ein Auto auf. Hier sind wieder die Zigeuner am Campen mit all ihr Habe.

Oriola, Platz am See

Ich habe die Nase voll vom Meer, Windig, Sandig, Fliegen, Polizei und viel zu viele Leute.

Unterwegs mache ich an einer Stierkampfarena einen Zwischenstopp.

Kaum steige ich wieder ins Auto kommt ein Mädle mit ihrem kleinen Geschwister in die Nähe. Beide kaum begleitet und die Haare wild im Gesicht. Ihre Familie Campt etwas weiter weg mit dem Auto unter den Bäumen. Erst dachte ich, das Mädchen fragt nach Wasser, oder etwas am Auto ist faul. Aber Nein, es sind scheiss Zigeuner, die nichts besseres zu tun haben, als ihre Kinder zum Betteln zu schicken.

Ein paar km weiter sehe ich Olivenbäume, aber als Hecke. Hab ich so auch noch nirgends gesehen.

Kaum 30km weiter weg, Ruhe.

Ich stehe alleine am See. Auf der einen Seite sehe ich eine Tränke

Und auf der anderen Seite eine alte verfallene Kirche.

Aussicht vom Glockenturm der Kirche.

Ich genieße den Abend und das Alleinsein.

Am Abend bei Sonnenuntergang und am Morgen um 10h kommen Kühe vorbei.

Im Lauf des Tages bekomme ich noch Besuch von einem 917, die Beiden hab ich schon mal gesehen und wir plaudern ein bisschen.

Die Kühe und den schönen Platz werde ich vermissen.

Santiago do Cacem, Parkplatz

Heute geht’s mit der Fähre auf die Landzunge Richtung Süden.In Setubal, sehe ich zum ersten mal wieder Schwarze und die Behausungen in einer alten Fabrik.Weiter geht’s mit der Fähre.Die Landzunge ist wohl ein Touristen Ort. Ich mache einen Stop an einem StrandNur Alkohol und der gleich für 11€. Schweinepreise, dafür lebe ich eine halbe Woche.Nächster Stop ist ein kleines Dorf, aber auch hier, alles ganz nett von aussen, innen Essen zwischen 40-60€.Ich erreiche meinen Parkplatz, es sind aber schon einige lang Camper hier. Eigentlich hätte dabei die Alarmglöcke angehen sollen, aber ich dachte an nichts bösen.Leider kommt der Schreck Punkt 7 Uhr, Polizei vor der Tür. Hier ist Übernachten verboten.Naja, ist nur eine Verwarnung, aber trotzdem habe ich keine Lust mit der Polizei zu diskutieren.Ich unterhalte mich noch mit den Leibzigern und wir tauschen Nummern aus.

N379 Parkplatz – Werbespot

Von meinem heiss geliebten Parkplatz an der Klippe, 25 August, geht es erst mal zum Auffüllen. Intermarche ist gefragt.

Dies mal finde ich wohl den Stinkigsten Supermarkt zum V/E, dazu kostet das Wasser auch noch 2€.

Dafür kaufe ich mir für 20€ einen Werkzeugkoffer. Ich musste sowieso die Batterien aus dem Voltmessgerät erneuern und dafür brauche ich FeineKreuzDreher. Die Elektrozange wollte ich schon lange. Wenn ich die Werkzeuge einzeln kaufe, dann zahle ich den 3-4 fachen Preis.

Es geht eine kleine Strasse hoch, die Klippen sind recht steil, da geht gut 100m runter.

Endlich den Parkplatz erreicht und ich genieße bei Kaffee und Kuchen den Ausblick und den Sonnenuntergang.

Die Nacht war etwas Windig, aber ich habe sehr gut geschlafen, bis plötzlich Stimmen, Lichter und Klopfen an der Tür zu hören waren.

Ein scheiss deutsches Filmteam möchte für BMW X1 Aufnahmen machen.

Eigentlich hätte ich mich stur stellen sollen, die haben nämlich genau die gleichen Rechte wie jeder – nämlich keine!!!

Irgendwie lasse ich mich erweichen, nächst mal verlange ich gleich 1000€ in bar 😉

So sehe ich den Sonnenaufgang von weiter unten.

Hier hat wohl ein Fischer schon mal den Köder vorbereitet

Sesimbra, Klippe

Die Fahrt ist nur 35km vom letzten Stellplatz, aber ich brauche fast 1h. Die letzten 2km geht’s über eine Waschbrettschotterstrasse und zum Schluss noch mals hoch dem Berg rauf. Da drehen schon mal die Vorderräder durch.

Aber es lohnt sich. Der Ausblick ist besser als ein Werbespot und das bei Tag oder Nacht.

Der Strand ist nur 500m entfernt. Mehr bewege ich mich auch nicht mehr.

Felsformationen

Gaspacho aus dem Tetrapack, dafür mit Eier und Schinkenwürfeln.

Es ist unbeschreiblich:

Zur Unterhaltung gibts noch eine Hubschrauber einlage:

Die Tage ähneln sich, aber hier könnte ich es viel länger aushalten.

Wenn es mir langweilig ist, dann Schraube ich einfach an Rosali herum 😉

Es ist einfach toll

Und wieder mein Heli

Nein, ich will hier nicht weg…auch ohne Brot mit kaum noch Wasser, hänge ich noch einen extra Tag dran 😉

Costa da Caparica

Die Fahrt geht über eine von den Brücken von Lissabon.

Irgendwie komme ich wieder auf die Telemaut Autobahn, naja jetzt sollte das wenigstens Sicher sein, da ich 10€ via Webpage hinterlegt habe.

Ich fahre an den erst besten Platz an der Küste. Der Platz sind eigentlich ganz viele Plätze. Eigentlich habe ich keine Lust auf riskante Parkplätze, die überlasse ich lieber den Anderen 😉

Der Parkplatz ist gar nicht so schlecht. Eigentlich habe ich mich hier nur abgestellt um die Gegend erkundigen zu können, war wohl gleich ein Volltreffer. Lecker Kaffee und Kuchen:

Ich Treffe auch noch einen Össi, der war wohl mit mir Zeitgleich in Lissabon. Dann gesellt sich noch ein Kurzhauber aus Leibzig dazu. Der Kurzhauber ist seit 2 Jahre Unterwegs in Spanien und Portugal. Nett solche Leute kennen lernen zu dürfen.

Am zweiten Tag Abends, ich gehe gerade auf die Toilette, Spülung- nichts. Kein Wasser und auch nicht die sonst gewohnte Geräusch meiner Wasserpumpe. Grummel!

Nach ein paar Handgriffen habe ich ein loses Kabel in der Hand. Da ist wohl wegen der Feuchtigkeit das Kabel korosier und jetzt abgebrochen. Grummel, so was hab ich natürlich nicht dabei.

Ich pack das Kabel und den Schuh und gehe zu meinen Nachtbarn um Hilfe zu Suchen.

Züricher neben mir sind so hilfreich wie Dünnschiss ohne Klopapier.

Ich wollte schon aufgeben da es langsam Dunkel wurde. Ein Portugiese hat das Problem sofort erkannt, hatte aber auch nur normale Kabelschuhe dabei. Dafür hatte er das Heck voll mit Werkzeug und sogar ein Akkuschleifer dabei. Rückzug hat er den Kabelschuh umgeschliffen und mir sogar noch einen Kabelzange dazu geliehen.

Ich machte mich sofort ans Werk und nach 10min konnte ich den Erfolg vermelden. Der Fix funktioniert erst mals und daheim muss ich die Wasserpumpe sowieso austauschen.

Ich habe mich beim Portugiesen noch ausgiebig bedankt, leider hatte ich nicht, was ich ihm schenken konnte.

Mit dem Österreicher hab ich noch eine Strandbesichtigung gemacht, und viel Spaß gehabt Männerwitze zum Besten zu geben.

Gleisschienen über die Dünen. Da hat wohl jemand, die EU, Geld in den Sand gesetzt.

Die Katze hat echt Mut, der ganze Platz wimmelt von freilaufenden Hunden und die Katz sitzt draußen. Vermutlich ist die Katze angeleint, damit die Katze die Hunde nicht frisst 😉

Quallen ohne ende am Strand.

Könnt da nicht wieder stehen 😉

Hochzeitsfotos am Strand sind wohl sehr beliebt 😉