Gasflasche in Spanien

Mist, jetzt stehe ich da mit zwei leeren deutsch Gasflaschen.
Ich hätte es mir ne denken lassen, dass mir das passiert. Aber ich habe mehr Gas verbraucht, als ich dachte. Eine Spanische muss her.
Ich fahre zur nächst gelegenen Tankstelle und sehe schon die Orangen Flaschen draussen stehen. Orange=Repsol
Ich frage nach Propan Gas(erkenntlich an dem Aufdruck) und bekomme für 10€ Pfand und 10.64€ für die Füllung.Leere Reserveflasche aufgebaut, gesäubert und unterm Bett verstaut.Soweit so gut, jetzt fehlt mir noch das Ventil für die Gasflasche, das bekomme ich in der Ferreteria Jetzt fehlt nur noch der Adapter #4.
Spanische Flasche auf deutschen ReglerDen Adapter kennt man in Spanien nicht. Ich muss ihn extra aus Deutschland einfliegen lassen.
AG KLF (G.12) x IG W 21,8 x 1/14 LH (G.2, G.8)

Rio Arga, Picknickplatz

Heute bin ich gemütlich vom Gipfel herunter gefahren, gefühlte 50 Fahrradfahren haben mich überholt, aber die Strasse ist nicht sehr breit und ich habe es nicht eilig.

In Sunbilla mache ich zwischen Stop zum einkaufen. Die Stadt ist wie aus dem Bilderbuch:

Unter der Brücke schwimmen hunderte Fische

Dank Corona, kann ich auch direkt vor der Kirche parken und einkaufen gehen. Ich finde auch einen gemütlichen TanteEmma Laden, der alles hat was ich brauche: Käse, vier verschiedene Würste und ein super leckeres Brot.

Für 1.05€/l mache ich auch den Tank wieder voll. Verbrauch liegt bei nur 10l/100km

Den Übernachtungsplatz an der St. Martins Kirche war mir zu eng und zu steil. Die Kirche und der Friedhof ist wirklich schön, aber muss nicht sein.

Eine Stunde später bin ich am Fluss Arga. Nichts besonderes, aber man kann baden – wenn ich nicht ein warmduscher wäre – und es hat Picknickbänke mit viel Schatten.

Ich esse noch zu Abend, das spanische Essen, was ich gestern gekauft habe, ist richtig gut, ich verschlinge mehr als die hälfte des Brotes. Es gibt noch zwei Tee, dann leg ich mich schon früh ab. Die Passfahrten schlauchen doch etwas.

Die Nacht war eigentlich gut, ich hätte gedacht es wird kälter, aber 18,7°C war die Tiefstemperatur heute Nacht.

Einzig meine spanischen Nachbarn, die unbedingt Abends noch auf 2m an meiner Toilettenseite umparken mussten, nerven.

Pissen, ja keine 2m von mir entfernt, und vermutlich Scheissen sie überall hin, laute Musik, oder was immer es ist, was aus dem Auto kommt. Widerliches Dreckspack 😦

Col de Lizarreta, Grenze F/E

Heute gehts nur 1h weiter zur Französischen/Spanischen Grenze. Eigentlich wollte ich heute als erstes Einkaufen gehen. Den Supermarkt, der an der Route liegt und den ich mir ausgesucht habe, liegt in einem Dorf mit sehr schmalen Gassen und weit und breit kein Park möglichkeit für Rosali. Bevor ich mir einen Kratzer einfange, lasse ich den Einkauf sein. Dafür finde ich die Höhle von Sane. Naja eigentlich hätte ich mir mehr erwartet, aber wenn man es nicht gesehen hat, weiss man es nicht.

Fotographieren wäre natürlich auch verboten – naja lmaA 😉

Dafür gibts auch noch ein Tshirt für 12€

Weiter gehts eine kleine Strasse hoch bis zur Grenze. Sehr Abenteuerlich und auch bei PSler beliebt 😉

Die Stute führt ihr Fohlen von der Strasse in den Wald hin ein.

Am Ziel angekommen stehe ich genau auf dem Grenzverlauf, links Spanien, rechts Frankreich.

Eigentlich wollte ich heute Abend was schönes Essen. Leider hat das Restaurant auf der Spanischenseite zu und das Französische hat nur kalte Speisen. Tja, morgen dringend einkaufen gehen 😉

So geniesse ich den Nachmittag und den Sonnenuntergang. Ich freue mich schon auf morgen früh, da müsste es ein sehr schönen Sonnenaufgang geben.

Ich wache auf, halbe Stunde vor meinem Wecker um 7 und sehe langsam den Morgen hochsteigen, wunderschön.

Ich komme mit den jungen Franzosen ins Gespräch, es sind franzosen, die 3 Monate freiwillig Vögel zählen.

Sie bekommen den einen und anderen Kaffee und ich die wichtigsten Informationen über Vögel, Migration und ihre Arbeit.

Der Platz ist richtig gut, den merke ich mir 😉