Col de Lizarreta, Grenze F/E

Heute gehts nur 1h weiter zur Französischen/Spanischen Grenze. Eigentlich wollte ich heute als erstes Einkaufen gehen. Den Supermarkt, der an der Route liegt und den ich mir ausgesucht habe, liegt in einem Dorf mit sehr schmalen Gassen und weit und breit kein Park möglichkeit für Rosali. Bevor ich mir einen Kratzer einfange, lasse ich den Einkauf sein. Dafür finde ich die Höhle von Sane. Naja eigentlich hätte ich mir mehr erwartet, aber wenn man es nicht gesehen hat, weiss man es nicht.

Fotographieren wäre natürlich auch verboten – naja lmaA 😉

Dafür gibts auch noch ein Tshirt für 12€

Weiter gehts eine kleine Strasse hoch bis zur Grenze. Sehr Abenteuerlich und auch bei PSler beliebt 😉

Die Stute führt ihr Fohlen von der Strasse in den Wald hin ein.

Am Ziel angekommen stehe ich genau auf dem Grenzverlauf, links Spanien, rechts Frankreich.

Eigentlich wollte ich heute Abend was schönes Essen. Leider hat das Restaurant auf der Spanischenseite zu und das Französische hat nur kalte Speisen. Tja, morgen dringend einkaufen gehen 😉

So geniesse ich den Nachmittag und den Sonnenuntergang. Ich freue mich schon auf morgen früh, da müsste es ein sehr schönen Sonnenaufgang geben.

Ich wache auf, halbe Stunde vor meinem Wecker um 7 und sehe langsam den Morgen hochsteigen, wunderschön.

Ich komme mit den jungen Franzosen ins Gespräch, es sind franzosen, die 3 Monate freiwillig Vögel zählen.

Sie bekommen den einen und anderen Kaffee und ich die wichtigsten Informationen über Vögel, Migration und ihre Arbeit.

Der Platz ist richtig gut, den merke ich mir 😉

Scey-sur-Saône-et-Saint-Albin

Heute Morgen um 8 Uhr los gefahren und stand Punkt 9 vor dem Laden.

Ich hab ihn gleich heraus geholt und ihm das Problem gezeigt. Zwei Handgriffe und ich hatte die Lösung für 16.50€ in der Hand.

Es gibt unheimlich viel zu entdecken.

Aber eigentlich bin ich ja glücklich 😉

Weiter gehts zum nächsten Stop. Kurz vor dem Ziel sehe ich eine Tasche auf der Strasse liegen. Ich frage einen Franzen, ob es seine ist, aber er verneint. Da ich etwas blöd halte, nehme ich die Tasche an mich und werde die Tasche später zur Polizei bringen.

Die Tasche gehört wohl einem Drogensüchtigen: Methadon Rezept, debit Card, 50€ Schein, etwas Münzen.

Ich habe meinen Parkplatz bezogen:

In etwa 150m ist ein Restaurant. Am Canaltunnel.

Ich Frühstücke erst mals gemütlich. Die Polizei ist etwa 3km Entfernt. Auf dem hinweg laufe ich der Strasse entlang, es macht aber nicht viel Spass, da es keinen Fuss weg gibt. So bald ich kann zweige ich ab

Ich finde den Weg toll, so muss sich der Deutsche Soldat gefühlt haben 😉

Unterwegs höre ich massen an Bienen, da ist wohl viel los.

Der Weg endet im Kinderspielplatz, der ist natürlich geschlossen und ich darf über Mauer steigen 😉

Im Dorf sehe ich ein Kreuz, erstaunlich wo der Franzose überall mal war 😉

Ich komme zur Polizeistation, natürlich keiner ja, aber per Türsprecher wird ein Streifenwagen geschickt. Etwa 10min später, kommen tatsächlich zwei Franzosen und sehen sich die Tasche an. Sie sind sehr erstaunt, dass die 50€ noch drin sind. Vermutlich bedient dich der gemeine Franzman vorneweg mit dem Finderlohn 😉

Auf dem Rückweg nehme ich noch ein Baguette und ein Schäumle mit.

Den Rückweg versuche ich am Kanal entlang. Leider sind die gestreichelte Linien sind Wehre und keine Übergänge. Aber mit etwas Abenteuerlust und einem langen Stecken schaffe ich es auch noch 😉

Rosali hat brave auf mich gewartet und ich Dusche erst mals und mache meine Haare.

Nach, oder besser gesagt während des Abendessen werde ich müde und lege mich kurz ab.

Am nächsten Morgen um 7 wache ich wieder auf. Die Nacht war toll, Temperatur auf 11.5°C gesunken und ich habe richtig gut geschlafen 😉

Mich begrüsst eine Schwanfamilie am Morgen

Zwei Fischer haben sich schon zu mir gesellt, sonst sind nur meine Nachtbaren, die Kühe da.

Wenn ich mir die Verpackungen der Bäcker anschaue, die franzosen bekommen sogar die sexy hin 😉

Heute Abend treffe ich noch mit Camper aus (KN) Konstanz. Die Beiden sind schon seit 15 Jahren hier auf dem Platz. Wir Unterhalten uns prächtig und ich bekomme viele Tips.

Ich gehe heute ins Restaurant, Salat und Dorade für 33€. Die beiden KNler kommen auch noch auf einen Drink ins Restaurant und unterhalten mich weiter.

Ich trinke draussen noch einen Tee und werde dann auch bald ins Bett hüpfen.

Die Nacht war herrlich ruhig, die Temperatur war angenehme 16°C.

Um 8:30 wache ich auf. Kaffee und staubsaugen, da sehe ich einen weissen Hund um Rosali. Ich halte meine Augen offen nach dem Besitzer, aber sehe keinen. Nach 10min, gehe ich doch mal schauen wo der Besitzer steckt, aber finde auch niemand. Ich gehe zu den KN Campern von gestern und unterhalte mich mit denen über den Hund. Die meinen, er findet seinen Weg wieder zurück. Wo wir uns so Unterhalten, verabrede ich, dass ich meine Pfandflaschen bei den beiden entsorgen kann.

Ich fahre noch in die Stadt zu Carre4 und zur sehr leckeren Bäckerei im Ort.

Dann gehts 50km weitet.

Lecey See

Auf der Fahrt vergesse ich natürlich mal wieder den Kühlschrank zu verriegeln. Auch lag ein Apfel auf dem Kühlschrank. Manchmal zweifle ich wirklich an mir 😉

Anderteinhalb Stunden später hab ich das Ziel erreicht. Leider hat es zwei Probleme, der See ist sehr matschig und es parken schon zwei WoMos.

Lisa und Girom haben zwei Hunde. Aber die beiden wollen heute zu einem Festival aufbrechen und ich erbe den Platz.

Einer der Hunde springt direkt bei mir rein, es braucht viel überredungs Künste und zwei Leute um ihn wieder heraus zu bekommen 😉

Ich gehe mit den beiden und ihren Hunden am See entlang spazieren und wir trinken noch gemeinsam einen Tee, ich gib noch ein Schäumle dazu.

Ich hoffe das Konzert findet wirklich statt, ich hab da etwas meine Zweifel. Es war auf jeden Fall ganz toll, die beiden kennen zulernen.

Ich esse nach zu Abend und geniesse den Abend bis 23Uhr, danach geht es ins Bett und ich schlafe wunderbar.

Die Temperatur fällt, erstaunlicherweise Nachts doch auf sehr angenehme 13°C ab.

Den Morgen verschlafe ich und wache erst gegen 8 Uhr auf, es hat hier eine sehr angenehme Ruhe.

Saint Germain, Le Grand Bois, France

Es ist August und ich habe beschlossen, dass ich meinen 51. in Nord Spanien feiere. Geplant ist, dass Rhona am 19. August in Biarritz einfliegt. Je nach Coronalage bleiben wir in Frankreich oder gehen weiter nach SanSebastian.

Für die knapp 1200km habe ich gute zwei Wochen Zeit um Land und Leute kennen zu lernen.

Heute, 3. August, um 7 Uhr ging es nach dem ersten Kaffee gleich los. Erst noch voll tanken, da die Dieselpreise in Frankreich höher sein sollten. Ich tanke für 1.17€/l voll.

Frankreich läuft gut. Viele Kreisverkehre, aber alles ganz gut Beschildert und Navi funktioniert einwandfrei.

Ich halte an einem Kreisverkehr an. Hier ist eine neues Kriegsdenkmal von 1918.

Hier ist ein guter link zur Ausstellung:

http://www.14-18kilianstollen.eu/de/der-kilianstollen

Ich fahre weiter und finde zufällig eine Versorgungsstation:

Es ist umsonst und es funktioniert, zwei Sachen die einem Camper immer gut gefallen 😉

Keine 50m weiter finde ich einen Bäcker und mache noch ein Foto von dem Waschhaus im Dorf.

Weiter gehts zum ersten Übernachtungsplatz in Frankreich. Die Anfahrt ist okay, etwas tief hängende Zweige, aber nichts wildes.

Was mir zu erst auffällt, es hat eine Kegelbahn? Im Wald?

Naja, ich parke Rosali erst mal schön ein und plaudere noch mit einem Bully Fahrer aus Freiburg, der gerade Bandequipment transportiert.

Es sind noch zwei Fischer da, sonst ist alles meins, genau wie ich es liebe. 😉

Ich lauf um Rosali herum und sehe ein Loch beim Wassertank. Mist, der Wassertankdeckel ist weg 😦

Ich verschliesse den Wassertank notdürftig mit Plastiksack und Panzertape.

Morgen fahre ich einen Camping Laden hier in der Nähe an. Hoffe ich finde Ersatz.

Warum der Tankdeckel fehlt, kann ich nur vermuten. Vielleicht habe ich den Deckel nicht fest genug drauf geschraubt? Ich hatte den Deckel auf jeden Fall abgeschlossen. Da ich noch Silikonspray benutzt hatte.

Gegen Abend sehe ich noch Glibberkugeln, was wohl Algen sind, am Ufer treiben, sonst ist alles leer.

Ein Radfahrer sehe ich noch und begrüsse ihn auf französisch, da hört bei mir auch schon die Sprache auf 😉

Anscheinend ist der Radfahrer, im Gemeinerat und macht Abends seine Kontrollrunden. Er spricht recht gut englisch, vielleicht ist er der Dorfarzt? Eigentlich würde ich neben dem Campingplatz stehen, aber erst mal steht nirgends ein Schild und zweitens bin ich ja der einzige Camper heute. Damit wünscht er mir auch einen schönen Abend und ich schaue mir noch den Sonnenuntergang an, bevor ich mich in Rosali verkrieche und zu Abend esse.

Die Nacht war sehr still, gegen 5 muss ich wohl Motoren gehört haben.

Der Morgen ist recht frisch, aber mit Kaffee in der Sonne wunderbar. Am Waldrand steigt noch leichter Nebel vom See auf und treibt leicht verspielt Richtung Wald.

Nach dem zweitem Kaffee geht es los um einen neuen Wassertankdeckel zu besorgen.

Frankreich, Ballon

Dieses WE geht es nach Frankreich. In Basel ist es zu heiss.Zuerst geht es nach Moosch zum kleinen Campingplatz:Der Wasserspeicher sieht ganz schön ausDas Restaurant ist ein wow. Heisst 3 Könige, im roten Gebäude an der Kreuzung zum Campingplatz.Der Abend in MooschNächsten Tag, geht es hoch auf 1100m. Bei Fellering ist ein Parkplatz, wo Gleitschirme aus starten.Einer landet auch im Baum:Der Abend und der nächste Morgen im Nebel, aber es lässt sich herrlich schlafen, bei den Temperaturen.Auf der Rückfahrt gibt es noch einen Stop an einem Staudamm, bevor es nach Grenzach zurück geht.Abendrot in Grenzach