Victoria – Gasteiz

Das Wetter sollte sich verschlechtern, Temperatursturz um 10°C und zwei Tage Regen, also beschliesse ich Victoria anzufahren.

Auf dem Weg dort hin sehe ich einen Einsiedler an einer sehr engen Stelle zwischen Berg und Fluss.

1h später bin ich schon in Victoria und finde den Parkplatz auf anhieb.

Ein Teil des Parkplatzes ist nur für WoMos vorgesehen, mit V/E. Strassenbahn ist in der Nähe, Mercado ist gehen über. Das Gebiet ist ein Neubau mit vielen Hochhäuser.

Ich gehe gleich in die Stadt hinein. Es hat sehr viele Parks und kaum Menschen – gut für mich 😉

20min später bin ich auch schon in der Innenstadt

Hier ist alles etwas enger und verschachtelter. Ich gehe in die Kirche

Alles ist reichlich geschmückt. Mir kommt es so vor, als hätten die Chinesen hier ihre Vorlagen für ihr Plastik her 😉

Die Siegessäule über Frankreich

Irgendwie hat jede grosse Stadt einen grossen Innenhof. Die linke Kirche, habe ich zu vor besucht.

Ich schlendere noch an den Schaufenster vorbei, da sehe ich auch den wohl teuersten Kaffee!?!

160€/kg für Jamaica Blue Mountain – was für ein Blödsinn !

Es gibt noch viel mehr Kirchen

, aber langsam bekomme ich Hunger und fahre für 1,50€ mit der Strassenbahn zurück.

Heute habe ich mir ein Galizisches Restaurant ausgesucht, das ganz in der Nähe ist.

Pulpo

Schweineohr

Cafe con leche mit Flane

Alles zusammen doch 30€, aber es war gut und sehr sehr reichhaltig.

Am nächsten Tag geht es zum Mercadona zum Einkaufen. Als ich die Preise von Zitronen sah, haut es mich fast um.

Früher gab es Zitronen immer umsonst, es war wie Unkraut und es reift fast das ganze Jahr und jetzt teuerer wie Orangen und Äpfeln?

Ich fahre mit der Strassenbahn dahin, wo ich gestern aufgehört habe und finde wieder einen sehr schönen Garten, direkt hinter dem Parlament.

Eine Ecke weiter finde ich ein Museum, kostenlos und verbringe da viel mehr Zeit, als vorgesehen. Ich bin eigentlich auch der einzigste Besucher 😉

Auf dem Weg zu Rosali, fällt mir noch ein Seat 600E auf.

Der ist fast so alt wie ich 70-73. Das E steht für vorne angeschlagene Türen.

Beaune, Campingplatz

Ich komme schon um 11Uhr in Beaune an. Der Verkehr ist Ganz okay. Ich versuch mich gleich mal anzumelden, aber der Parkwächter sagt erst um 12:30. Wenigstens kann er ein paar Wörter deutsch. Ich hab keine Lust 1h auf dem Einlass zu warten und gehe ein Eis suchen 😉

Die Stadt ist vollgestopft mit Touristen. Ständig bleiben Trauben von ihnen ohne Grund stehen. Wie soll man da Abstand halten können?

Ich finde auch zwei Stände mit Eis, aber keiner der Verkauft? Für eine Kugel wollen die auch 2,50€ ich denk mich laust der Affe. Das sind ja schon verfluchte schweizer Preise.

Ich flüchte in einen Supermarkt um mir wenigstens ein Stieleis zu kaufen, aber die haben nur Packs ab vier.

Mir kommt die Vermutung auf, dass der Verkauf von den gross Packungen Absicht um die überhöhten Preise zu halten.

Ich ende ohne Eis, 5min vor 12:30 bei Rosali am Campingplatz. Wenigstens kann ich mich jetzt anmelden. Der deutsch Sprechender Platzwart ist nicht mehr da, dafür eine keifende Frau. Ich gib der guten Frau zu verstehen, dass ich nichts v.erstehe, aber aus ihr kommt ein riesen Schwall von französchen Wörtern heraus, die weder musikalisch sind oder sich reimen. Mir erschliesst der Sinn nicht, vermute mal was mit Corona oder dass ich 5min vor ende ihrer Mittagspause gestört habe.

Auf jeden Fall bekomme ich einen Platz – es sind auch massen heraus gefahren in den paar Minuten an denen ich gewartet habe.

Der Platz ist Schotter, kaum Bäume, kaum Schatten. Strom ist am Platz.

Ich lass das Dachrollo erst mal raus und versuch mir damit selber einen Schatten zu machen.

Duschen ist der nächste Schritt. Das Wasser ist okay, aber es fehlen Hacken um das Handtuch auf zu hängen. Ausserdem muss ich gefühlt alle 20sec den Knopf drücken, dass Wasser fliesst. Es gibt keine Ablage für Seife, aufs Board möchte ich es nicht stellen da sind Spinnenweben. Als ich nach dem Duschen nach dem Handtuch greife, läuft ein Ohrenkäfer und ein Borkenkäfer weg. Die Duschen haben wirklich ein Ungezieferproblem.

Ich leere noch die Toilette, die ist fast voll ist und entsorge leere Wasserflaschen. Die Franzosen haben anscheinend jetzt auch eine Gelbemülltonne.

Der Rest des Tages verbringe ich mit Schattenrutschen, jedes mal wenn die Sonne wandert, wandere auch ich mit dem Stuhl.

Ich bin zu faul in die Stadt zu gehen und esse das alte Baguette vor zwei Tagen mit dem Rest der guten Schweinswurst und Ziegenkäse.

Den viel zu heissen Abend verbringe ich unter dem Ventilator und schaue mir einen Film an.

Das einzig gute an dem Campingplatz ist das WLan.

Die Nacht war um 4Uhr mit 23°C am kühlsten, für mich könnten es gerne 10° weniger haben.

Sonntag ist ruhig, Rhona kommt um 12h an.

Ich habe ja schon viel gesehen im Camper, Hunde, Katzen und jetzt Vögel?!? 😉

Abends um 20Uhr haben wir einen Tisch reserviert. Die Stadt ist voll von Touristen, erstaunlicher weise ist das Essen und der Service trotzdem gut.